• 14.09.2012
  • 20:00 Uhr
  • Aula des Gymnasiums
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Die Bullemänner
iKuh - Die komische Intelligenz der Westfalen

 

Ein Gemeinwesen ist umso erfolgreicher, je intelligenter seine Bevölkerung ist. Als Westfale hat man es da nicht leicht. Die Bullemänner stellen sich in ihrem neunten Programm "iKuh" dieser Herausforderung: In ihrem Heimatort Suchtdrup - einem Dorf wie du und ich - heißen die Straßen jetzt "Zweiter Bildungsweg" und "Einsteinkamp" - und auf jedem Auto prangt der Aufkleber "Abi 2011". Denn Google Street View sieht alles. Nur: Kann man intelligentes Leben auf Dauer vortäuschen?
Da soll den Suchtdrupern die Globalisierung helfen: Sie schicken einen Suchtrupp in ihre spanische Partnergemeinde Muerte, bringen ein balinesisches Glasnudeltheater und eine westfälische "Carmen" auf die heimischen Bühnen und begeistern sogar das Goethe-Institut mit einem Auftritt im Völkerkundemuseum Kiew. So heißt es am Ende dann doch: iKuh-Test bestanden - trotz des westfälischen Migrationshintergrundes.
Die Intelligenz fördernde Wirkung von Musik ist lange bewiesen: Deshalb ist auch diesmal wieder die ukrainische Tastenfachkraft Svetlana Svoroba mit von der Partie. Zusammen mit den Bullemännern besingt sie die Not von Kuhkäffern ohne Kühe, das Koma-Striegeln pferdesüchtiger Pubertätstrensenträgerinnen oder die ganz eigene Ästhetik platt gefahrener Tiere auf den ländlichen Hochgeschwindigkeitstrassen.
Wenn Augustin Upmann und Heinz Weißenberg das Leben wiederkäuen, kommt immer was Witziges dabei heraus. Seit 1994 steigen die beiden komischen Vögel zu Beobachtungsflügen über die die endlosen Weiten der westfälischen Runkeltaiga auf. Die Ausbeute ist nach wie vor reichhaltig. In "iKuh" bringen sie sogar Kühe zum Fliegen.

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